Sonntag, 19. März 2017

19.3.2017 Neuburg an der Donau. 229 km. 4.05h



Nicht wie ueblich von alleine bin ich aufgewacht, sondern die Glocken des Klosters laeteten das erste Mal um 5 h in der Fruehe.......
Bis 6.30 habe ich verzweifelt versucht noch einmal einzuschlafen.....aber keine Chance.



Dies ergab die Gelegenheit diese wundervolle Stille und Natur an diesem Ort in vollen Zuegen zu geniesen. Man hoert verschieden Vogelarten singen ( leider kann ich nur wenig auseinanderhalten), man hoert die Spechte an die Baeume klopfen, .....und sonst ( bis auf die Glocken) keinerlei menschengemachte Geraeusche. 
Ein Womo kam gestern Abend noch in der Dunkelheit auf den Platz..Er kann froh sein, dass ich immer noch Raucher bin. Als ich nach langer Zeit mal wieder draussen war, stellte ich fest, dass er vergessen hatte sein Licht aus zu machen......habe dann trotz spaeter Uhrzeit noch geklopft, und er war froh drum.

Um 10 Uhr bin ich dann los, und habe die Strecke von Beuron bis Sigmaringen fast alleine auf der Strasse verbracht. Bisher war dies der schoenste Teil der gerade begonnenen Reise. Wenn ihr die Gelegenheit habt...fahrt hin und geniest. Vielleicht nicht an einem sonnigen Sommerwochenende....ich kann mir vorstellen, dass dann die Situation eine ganz andere ist.


Pleite Firma in Ehingen....wer weiss wie die hies?

Fuer jemanden der Sigmaringen und Ulm nicht kennt kann ich nur einen Besuch dieser Stadte empfehlen. Da ich in beiden schon unzaehlige Mal war, habe ich sie ausgespart.

Unterweg sind auch noch ein paar Kloester und Kirchen. ( Ober- & Untermarchtal, Zwiefalten, und noch andere ) Leider ist es mir nicht gelungen bei der einen oder anderen Anlage einen Parkplatz zu finden. Durch die stattfindenden Gottesdienste war alles belegt.
Ehingen ( die Heimat von Liebherr) lag noch auf der Strecke.


Ueber Laupheim, Guenzburg und ein paar Stellplatzbesichtigungen ging es dann nach Donauwoerth. Zwei niedrige Bruecken machten es ein wenig spannend. 3.10m & 3.20m waren zu meistern. Bei einer Hoehe von 3.09 schon ein wenig spannend. Beide Bruecken sind in Donauwoerth wo die Airbus Industrie ihre Helicopter baut.





Der Stellplatz ist ein grosser Parkplatz am Stadtrand und laedt nicht zum verweilen ein. Also ein Rundgang durch die Stadt und weiter gehts.

In Neuburg an der Donau bin ich direkt auf einem kostenlosen Stellplatz gelandet. Auch hier noch ein Rundgang durch die Stadt....und nun reicht es fuer heute. 





Die Donau hat sich auf diesen 200 km schon gewaltig veraendert. Aus dem kleinen Bach ist ein grosser Fluss mit ( im Moment sehr viel) Wasser geworden. Die Bruecken muessen schon etwas groesser werden, und werden so langsam auch seltener. Noch ist es kein Problem die Seite zu wechseln. Aber wie ich gelesen habe, gibt es zum Beispiel an der Grenze zwischen Rumaenien und Bulgarien nur eine einzige Donaubruecke. Da muss man sich schon gut ueberlegen wo man hin will.......

Auf Grund von nicht vorhandenem Internet kann ich den Beitrag wahrscheinlich erst morgen Online stellen....oder tolle Internetwelt Deutschland...... ( handy telecom hat eine "E" Verbindung und an meinem Vodafon Router geht gar nix....)

Samstag, 18. März 2017

18.3.2017. Kloster Beuron. Km 257. 3.21h




Zuerst einmal ein herzliches " welcome back" fuer alle die jetzt wieder anfangen zu lesen und auf taegliche Berichte hoffen, die naechsten 8-10 Wochen. Ob dies immer funktionieren wird kann ich heute noch nicht versprechen. Versuchen werde ich es. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr wird es wahrscheinlich im Ausland besser sein wie hier in Deutschland mit den Internet Verbindungen.

Heute nach dem Fruehstueck bin ich los.
Noch letzte Einkaeufe erledigt und dann auf die Autobahn Richtung Donaueschingen. Entgegen der urspruenglichen Planung erst bei Ulm an der Donau zu landen habe ich mich entschlossen doch die "ganze" Donau entlang zu fahren. Von km 2779 bis zu km 0.

Der Kilometerzaehler am Auto stand bei der Donauquelle auf zufaelligen 55.000km. Was wohl am Ende der Reise angezeigt wird?

Bei stroemendem Regen ging es vorbei am neuen Wahrzeichen der aeltesten Stadt Baden Wuerttemberges, dem neuen Erprobungsturm einer Aufzugfabrik. Uebrigens soll dort auch ein Stellplatz erstellt werden. Oben im Turm soll es ein Restaurant geben.
( es kennt doch jeder die Stadt...🤗..oder doch wieder wikipedia ?)



Angekommen in Donaueschingen ging es an den Zusammenfluss der Quellfluesse der Donau. Ihr kennt sie ja sicher. Die Brigach und die Breg bringen die Donau zu weg.






Direkt hinter dem Zusammenfluss ging es dann ueber die erste Donau Bruecke. Bis Beuron ( wo ich heute uebernachten werde ) habe ich alleine schon einmal 22 mal die Donau auf Bruecken ueberquert. Hier ist dies noch problemlos moeglich.

Die Donau verliert ja bei Immendingen einen grossen Teil ihres Wassers. In den Sommermonaten ist das Flussbett oft ueber Wochen trocken. Die " Donauversinkung" findet an mehreren Stellen statt. Das Wasser kommt am Achtopf wieder heraus, und fliesst von dort in den Bodensee ( also den Rhein.) Also stimmen eigentlich die Angaben entlang der Autobahn bezueglich der europaeischen Wasserscheide eigentlich gar nicht.
Jetzt um diese Jahreszeit ist so viel Wasser in der Donau, dass sie auch an der Oberflaeche zu sehen ist. Man sieht aber deutlich den Unterschied der Wassermenge vor und nach der Versinkung.






Es ging dann ueber Tuttlingen weiter Richtung Kloster Beuron. Hier ist ein ganz neuer Stellplatz entstanden, den ich eh einmal anfahren wollte. Die Strasse geht hier auch von der Donau weg, und es gibt ein Stueck von ca 15 km wo man nur mit dem Fahrrad am Fluss entlang fahren kann. Also Natur pur. Leider hat es draussen heute nur 7 Grad, und ich kann mich nicht dazu entschliessen das Fahrrad aus der Garage zu holen. ( der eine oder andere wird mich " Warmduscher" nennen, aber damit kann ich leben.


Na....wer hat mich da besucht ?

Kloster Beuron

Hier am Platz ist es schon nicht moeglich den ersten Bericht ins Netz zu stellen. Es gibt nur eine 2G Verbindung. Photo's brauchen da Stunden......😬

Donnerstag, 23. Februar 2017

Testfahrt.......... mehr Schaden erzeugt

Zur Vorbereitung der Reise entlang der Donau habe ich noch eine kleine Testfahrt von 4 Tagen unternommen. Es ging darum alles Systeme zu checken und zu schauen ob alles ok ist am Auto.

Dass ich dabei mehr kaputt mache hätte ich nicht gedacht.

Es ging los nach Bayern. Freunde besuchen...und ein Eishockey Spiel. Ein Sport, wo ich mich immer wundere warum sich die Spieler dies antun. Es geht schon recht ruppig zu auf so einer Eisfläche. Mit der Erinnerung wie sehr es wehtut wenn man aufs Eis fällt ( auch ich habe schon einmal Schlittschuhe angehabt !) habe ich zu geschaut. Dann noch die kleinen Rempeleien an der Bande....

Meins wäre es nicht.....

Von dort ging es weiter mal wieder zu Besuchen an den See.
Unterwegs hatte ich die Gelegenheit zu entsorgen. Also WC Kassette raus und geleert. Dazu natürlich nicht an der Fahrerseite ausgestiegen, sondern über die Wohnraumtüre und die Treppe herabgelassen. Alles schön erledigt, Kassette wieder rein, Türe zugemacht und losgefahren.
Normalerweise ertönt ein lauter warnten wenn man mit herausgefahrener Treppe losfährt. Diesmal erschreckte mich ein lauter Knall und ein Kratzen, und brachte mich zum anhalten.

Die Treppe hing noch an ein paar kleinen Stellen, aber mehr in Einzelteilen- Total zerstört......
Warum der Schalter den Warnton nicht ausgelöst hat, kann ich nicht sagen. Entweder klemmte der Schalter, oder ein Kabel war lose, oder oder oder. Ich werde es wohl nicht mehr herausfinden.

Mit rund 500€ ist man dabei. Hymer in Bad Waldsee hatte hatte Zeit und eine Treppe......und haben unbürokratisch geholfen. Glück gehabt im Unglück. Ich denke in vier Wochen wartet man hier lange auf einen Termin.

Ich verlasse mich hoffentlich in Zukunft nicht mehr auf den Summer, sonder kontrolliere in Zukunft vor jedem losfahren. Vielleicht werde ich mir noch einen Spiegel montieren in dem man die Treppe sehen kann....erscheint mir sinnvoll.

Auf jeden Fall hatte ich Gelegenheit und Zeit die neuesten Hymer Modell anzuschauen. Wenn ich die heutigen Modelle mit meiner nun vier Jahre alten B Klasse vergleiche bin ich froh zur rechten Zeit gekauft zu haben. Es wird nur noch an Gewicht gespart. Die Autos werden schmäler ( was man unheimlich bemerkt, es ergibt ein ganz anderes Raumgefühl ) nur um Gewicht zu sparen. Haben dann ein Gewicht von 3200 kg und man kann eigentlich nur noch mit zwei leichtgewichtigen Personen losfahren.

Stimmung am See

Hymer Zentrum Bad Waldsee

Es waren schöne Tage am See, und es war eine Freude viele Bekannte zu treffen und zu sehen. Die Meisten sind jetzt in der Vorbereitungsphase der "alemannischen Fasnet" gewesen. Das heisse Wochenende beginnt ja heute.

Alle denjenigen die dabei sind: " eine glückselige Fastet " ( treibt es nicht zu toll !)  und ganz viel Freude.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vorbereitungen laufen

so langsam geht es an die konkreten Vorbereitungen.
Erst steht noch die diesjährige Dichtigkeitsprüfung an. Noch hat das Womo in Bezug auf Dichtheit Garantie, und daher ist eine Prüfung Pflicht um diese zu erhalten.

Am Wochenende geht es zu einem Freund und danach eventuell noch an den Bodensee um alle Systeme noch einmal zu checken, und um zu sehen, dass alles reibungslos funktioniert.

In der Zwischenzeit habe ich auch noch einen Batterie Computer eingebaut, der mir über den tatsächlichen Ladezustand der Batterien Auskunft gibt. Bisher hatte ich damit keinerlei Probleme, aber man ist ja halt ein wenig neugierig, was man so an Strom verbraucht, und was die Solaranlage so einspeist. Die Erfahrung wird zeigen, ob das ganze Sinn macht.

Im Moment mache ich mich schlau über all die verschiedenen Maut Systeme der Länder die ich besuchen werde.

Wenn jemand denkt, dass im vereinten Europa wenigstens die Mautsystems einheitlich wären, dann liegt er leider ganz daneben. Nur Skandinavien und Österreich haben es bisher geschafft, dass man über ein System abrechnen kann. Bei "Brobizz" unter "easygo+" wird man fündig. Alle anderen Länder haben ganz unterschiedliche Lösungen und Preise. Das sinnvollste erscheint mir mich an der jeweiligen Grenze mich darum zu kümmern, in der Hoffnung, dass ich mit deutsch und englisch weiter komme. Aber ich werde berichten.
wahrscheinlich wird es mir dann so ergehen wie mit meinen Pfandflaschen......

Von vielen Leuten werde ich mal wieder darauf angesprochen, ob dies im Moment nicht gefährliche Länder seien mit all den Protesten, Diebesbanden und Kriminellen. Auch schon vor meiner Fahrt ins Baltikum und nach Polen wurde ich gewarnt, und hatte nichts dergleichen wahrgenommen. Ich werde auch hier denke ich hoffentlich positiv ueberrascht werden.


in der Zwischenzeit ist die Planung auch ein wenig fortgeschritten. Mit Pausentagen werden es wohl so um die 2 Monate werden. Geplant ist auch, dass Mitfahrer irgendwo aufspringen, eine Etappe mitfahren, und dann wieder nachhause fliegen. Alles ist noch offen.....
Auch der Abfahrtstermin steht noch nicht endgueltig fest. Aber so um den 20.3. wird es losgehen....