Donnerstag, 4. Mai 2017

4. Mai. Himara. 130 km. 3 h



Zuerst ging es heute morgen nach Butrint. Die groesste Ausgrabungsstaette Albaniens. Teilweise errichtet 400 Jahre VOR Christi Geburt. Eine ganze Menge Leute waren vor uns dort. Roemer, Griechen, Tuerken, und und....siehe Google oder Wiki.






Beeindruckend liegt die Staedte zwischen Butrint See und dem Meer....




Dann ging die Fahrt weiter immer an der Kueste entlang. In Saranda hatte ein Kreuzfahrer seinen Anker geworfen, und wir waren froh, vor den 2000 Leuten in Butrint gewesen zu sein.




Die Strecke bis zu unserem heutigen Ziel war sehr beeindruckend. Die Strasse zum grossen Teil direkt in den steil abfallenden Berg gebaut. Unendlich viele Serpentinen, wie kleine Paesse. Mal rauf und runter......Olivenbaeume ohne Ende, Aloveras, dann wieder fast keine Vegatation.


Die Auswahl der Bilder faellt mehr als schwer.






Am Ziel ein langer Kiesstrand, der zu einer Wanderung eingeladen hat. Am Ende zweigt ein Ziegenpfad ab, der wieder in die Stadt fuehrt.....





Ein traumhafte Landschaft....man kann es kaum beschreiben.



Alle Albaner die wir bisher trafen waren mehr als freundlich, und oft wurden wir vom Strassenrand gegruesst.....die Anlagen auf den Plaetzen sauber, einfach und gut..

Mittwoch, 3. Mai 2017

3. Mai. Ksamil / Albanien. 137 km 2.30h



Heute morgen um 7 uhr holte der griechische Fischer seine Netze ein. Viel gefangen hat er nicht, so weit ich dies sbeurteilen konnte.




Dann begann eine besondere Aktion. 

Siggi fand ihre Geldboerse nicht mehr, und ueber eine Stunde suchten wir beide das komplette Womo ab....dachten schon sie waere gestohlen worden. Als wir schon fast aufgeben wollten fand sie sich dann doch noch ein.....alles wieder gut....


Um 11 Uhr waren wir dann auf dem Weg nach Iogumenitsa, die Stadt brechend voll mit tausenden von Auto's , enge Strassen. Grossen Fahrschiffen im Hafen, die auf Ihre Abfahrt warteten.



Kaum hatten wir die Stadt verlassen, wurde es wieder ruhiger, aber dafuer um so kurviger. Bergauf, bergab....mal links, mal rechts herum. Kleine Strassen, gute und schlechte.


Schafherden auf der Strasse




Kurz vor der Grenze fuellten wir unsere Wasservorraete wieder auf, kauften noch ein paar andere kleine Dinge die wir brauchten.


Der Grenzuebertritt getsaltete sich unspektakulaer wie alle bisherigen. Ausweis und Fahrzeugpapiere, das wars......



Der erste Eindruck, waren hohe kahle Berge, steil ansteigend vom Meer aus....



Die erste groessere Stadt war Sarande, ein Hochhaus und Hotel am anderen. Die Gegend wo Albaner Urlaub machen. Steil am Hang gelegen.....




Es ging dann vorbei am Butrint See, in dem viele Mies- Muscheln gezogen werden, die wohl im ganzen Land als Spezialitaet gehandelt werden.


Schluss fuer heute war in Ksamil auf einem kleinen einfachen Campingplatz.


Hier zuerst mal ein wenig die Beine bewegen.

Zuerst einmal eine Promenade ( aehnlich wie in Rumaenien ) entlang gelaufen, die schon wieder am verfallen ist, und langsam wieder von der Natur eingenommen wird. 



Haeuser, halb fertig, die wohl entweder vom Statiker falsch berechnet wurden, oder vom Eisenflechter etwas vernachlaessigt wurden, stehen hier viele. Die meisten fallen schon wieder in sich zusammen.



Wenn man dann in den alten Stadtteil kommt tun sich wunderschoene Buchten und Inselchen auf. Im Hintergrund die griechische Insel Korfu, die zum greifen nah erscheint.





Die Moschee wird gerichtet


Unsere Strecke heute


Dienstag, 2. Mai 2017

2. Mai. Kato Ritza. 2.5 h zu Fuss



Gestern gab es noch ein gute Souflaki hier am Platz und den ersten Ouzo.



Es lag nicht am Ouzo, dass wir danach die ersten Gluehwuermchen des Jahres gesehen haben......aber hier fliegen sie wohl schon im Mai.....die Junikaefer...


Heute morgen nach dem Fruehstuck wollten wir eine alte Burgruine oben hinter dem Campingplatz ersteigen, um den Blick von oben zu geniesen. Ich wollte an der Rezeption nach dem Weg fragen und traf dort eine Oma an, die des englischen oder deutschen nicht maechtig war. Trotzdem beruschte sie mir den Weg zu erklaeren als ich ihr an Hand eines Bildes mein Anliegen verdeutlichte.


Wir haben zwar den Weg den Hang hinauf gefunden, aber irgendwann endete er an der Strasse und ging nicht mehr weiter. Also wieder einen anderen Weg gesucht, den Berg hinab zum Sandstrand, den wir bei anfahren des Campingplatzes gesehen hatten.


Vorbei an kleinen Kirchen...mit Glocke




Hinauf den Berg






Dort dann eine lange Strandwanderung gemacht, und den Weg zurueck....



Es ist schon fast zu warm in der Sonne zum wandern....vorne am Wasser geht immer ein angenehm kuehlender Wind....


Vorbei an Zitronen und Orangen


Kleinen Goettinnen



So stehen wir....



Die Auto,s waren nur am 1. Mai hier...jetzt ist der Platz leer



Montag, 1. Mai 2017

1. Mai. Kato Riza. Bei Igoumenitsa. 300 km. 4.5 h

Der 


"Tanz in den Maien" gab es nicht. Die Temperaturen wuerden hier aber gut dazu passen. 

Heute morgen um 7 Uhr hatten wir 17 Grad, und die Wettervorhersage sagt fuer heute den ersten Sommertag mit ueber 25 Grad voraus.


Als wir gestern auf dem Platz ankamen, war er voll geparkt mit 4 Bussen. Touristen aus Bulgarien, aber auch ein deutscher Bus war dabei. Heute am 1. Mai bleibt das Museum geschlossen, und es sind keine Busse zu erwarten.


Hier gibt es Felder voller Mohnblumen, wie wir sie noch selten gesehen haben.




Danke auch an die Kommentatorinnen, die uns aufgeklaert haben, was das fuer Baeume sind , die wir gestern hier gesehen haben. 

Olivenbaeume sind hier die vorherrschende Vegetation. Zu tausenden sind sie hier gepflanzt. Ob es uns gelingt ein gutes Olivenoel zu bekommen ? 


Fuer die weitere Fahrt haben wir beschlossen, und das Landesinnere von Griechenland noch einmal fuer eine spaetere extra Tour aufzuheben, und auf direktem Wege ueber die Autobahn an die Kueste bei Iogumentisa zu fahren. Dort dann direkt nach Albanien einzureisen.


Unsere Strecke heute

Der suedlichste Punkt der Reise ist erreicht. Ab hier geht es nur noch nach Norden....





Es ging bergauf und bergab und wieder hoeher hinauf, wieder hinunter, und noch hoeher hinauf. Links und rechts Schnee bedeckte Berge. Eine gut ausgebaute, aber auch nicht billige Autobahn ( fuer Womo's uber 3,5 to ca 21€).

Zwei, drei Zigarettenpausen, ansonsten immer auf der Bahn. 






Gegen 14 Uhr erhaschten wir dann die ersten Blicke auf das Mittelmeer. 




Weit oben am Berg. Steil hinunter ging es zu einem kleinen Campingplatz. Dort haben wir mal wieder einen Platz 10 m vom Meer weg. Die Wellen rauschen, und hinter uns die Griechen mit lauter " live " Musik den ersten Mai feiernd. Saubere Sanitaeranlagen, und das Meer vor sich, Sonne, 25 Grad, eine leichte Brise....was will man mehr ?





Zuerst aufgebaut, Stuehl und Tisch raus in die Sonne, dann ein Spaziergang am Strand. Steine und Treibholz sammeln......