Donnerstag, 10. März 2016

Heute gelesen

Heute habe ich den folgenden Text auf "nachdenkseiten.de" gelesen, dem ich mich voll anschliessen kann.
Eigentlich wollte ich hier die Politik ganz raushalten, aber hier mache ich eine Ausnahme.

Christoph Sieber: Ich will mich nicht gewöhnen….

Dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. 

Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der Spiegel schreibt, dass Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt. Die Beteiligung an Kriegen darf nie Normalität werden.
Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball-WM 2018 in Russland überhaupt denkbar ist, mit dem Satz antwortet:
„Wo auch immer gespielt wird: Deutschland schickt schießendes Personal“.
Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges, indem man ihn einem Spiel gleichsetzt.
Krieg ist kein Spiel, Krieg ist eine Katastrophe. Krieg ist die Kapitulation des Menschen vor sich selber. 

Ich will mich nicht gewöhnen, dass in diesem Europa das Recht des Stärkeren gilt.
Wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit, Bildung und einem würdevollen Leben verwehrt werden.

Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist.
Denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen. Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg. Und zwar in jedem Krieg.

Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen.
Ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer die rufen: Da kannste nix machen. Das war schon immer so.
Ich möchte mich nicht abfinden, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es nicht stimmt, weil es immer Alternativen gibt. Weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es Alternativen gibt.

Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht.
Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen. Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben.

Es gibt die Unschuld des Nicht-Wissens nicht mehr. Wir wissen, dass unser Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass andere arm sind, weil wir reich sind.
Wir werden uns nicht rausreden können mit dem immer gleichen „Davon haben wir nichts gewusst!“.
Nein, wir werden es gewusst haben!

Und ich frage mich am Ende: Was wird man über uns sagen in 20, 30 Jahren?
Wer werden wir gewesen sein? Die, die zugeschaut haben wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weitergemacht haben, weil es so bequem war?
Oder werden wir die gewesen sein, die gerade noch mal rechtzeitig die Kurve bekommen haben?

Ich bin mir nicht sicher, aber eines weiß ich gewiss: Siri hat darauf keine Antwort.
Eines aber sollte uns bewusst werden: Auf all die großen Fragen unserer Zeit gibt es am Ende eine kleine, aber wahrhaftige Antwort.
Und die sind wir.

Mittwoch, 2. März 2016

geschafft und erste Ausfahrt

es ging dann doch relativ schnell und einfach.

ein abgerutschter Schlauch war die Ursache für die Ölverschmutzung, und dies war einfach zu beheben. Neue Schelle drauf und festmachen. Bei dieser Gelegenheit wurde dann auch gleich der Kundendienst ( der erste ) mitgemacht, und da war ich dann doch ein wenig erstaunt.

12,5 l Motorenöl, 6,5 l Getriebeöl. Bremsflüssigkeit, Filter und andere Kleinigkeiten wurden getauscht.
Getriebeöl ist aber erst wieder bei einem Kilometerstand von 140.000 km nötig - also noch ein wenig Zeit bis dahin.
Kosten von über 1000.-€ finde ich dann doch recht heftig....

Also wieder Ruhe für zwei Jahre. Danach müssen Wohnmobile über 3,5 to jedes Jahr zum TÜV - warum auch immer ?

Danach ging es dann zur ersten Ausfahrt in diesem Jahr zu einem Geburtstag an den Bodensee. Temperaturen unter 0 Grad, Schneefall, und kein Stromanschluss. Also ein wenig eine Härteprüfung für die Batterien, und wie lange man im Winter autark stehen kann, wenn wenig die Sonne scheint, Solar keinen Ladestrom liefert. Eine spannende Angelegenheit.
Aber es ging ohne Probleme. 4 Tage waren wir immer die Begrenzung für den Fäkalientank, aber da gab es in Meersburg eine Entsorgungsmöglichkeit die auch im Winter funktioniert.


einen Tag verbrachte ich in der Therme in Überlingen, da das Wetter nun überhaupt keine Aktivitäten im Freien zuliess. Kann man nur empfehlen. Zwar keine billiges Vergnügen 29 € für 4 Std. mit Sauna ( wenn man da mit einer Familie reingehen will ist man ohne weiteres 100€ los ) aber es war jetzt um diese Jahreszeit sehr schön da. In mancher Sauna war ich alleine......

ein Tag war dann noch ganz angenehm vom Wetter, und ich nutzte Ihn einen Verwandtschaftsbesuch zu machen.

die Solarzellen waren wieder vom Schnee befreit, und die Batterien wurden wieder geladen.

Danach ging es dann wieder über die verschneite Alb Richtung Heimat, und bald soll es dann auf große Tour gehen......

Samstag, 20. Februar 2016

das geht ja gar nicht.....

wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, war der TÜV -/ Gasprüfung -/ Dichtigkeit Termin in dieser Woche.
Stellt Euch vor, das Auto hat den TÜV Termin nicht geschafft.
Ein Daimler mit 38tkm und drei Jahre alt kommt nicht durch den ersten TÜV !

Ja gehts noch ?

Angeblich gibt es einen Ölverlust .........
wo genau konnte man mir in der Hymer Werkstatt nicht sagen, da es der TÜV nich draufgeschrieben hatte.......

jetzt steht das WOMO bei Daimler und harrt der Dinge die da kommen.

ich bin mal gespannt und werde berichten......
bei der Gelegenheit lasse ich gleich den ersten Service mitmachen.....

kann einer mithalten ? 18 L Öl werden gebraucht....( 12 Liter im Motor....und 6 l im Automatik Getriebe...)auf die Rechnung bin ich auch mal gespannt....

auch wir haben Hunger....

Samstag, 2. Januar 2016

2016 - ein gutes neues Jahr

ein glückliches, friedvolles, schönes Jahr 2016 wünsche ich allen Lesern dieses Blog`s.

das Jahr 2015 war ein bewegtes Jahr, mit vielen kleinen Reisen mit dem Wohnmobil.
In diesem Jahr sollen es ein paar größere Touren werden. doch davon dann wenn es so weit ist.

Zuerst stehen TÜV und Gasprüfung auf der Terminliste. Am 17.2. habe ich einen Termin in der Werkstatt, und ich hoffe alles geht ohne größere Reparaturen über die Bühne. Bekannte Mängel von meiner Seite gibt es jedenfalls nicht.

Nach einem kleinen Trip an den Bodensee, habe ich das Womo wieder eingewintert, obwohl dies bisher eigentlich nicht von Nöten gewesen wäre, da der Winter bisher nicht stattfand. Temperaturen immer knapp über dem Gefrierpunkt, Schnee Mangelware, und bisher auch keiner in Aussicht.
Bucht der Seefelder Aach


Selbst das traditionelle skifahren mit meinen Freund Harald haben wir in diesem Jahr abgesagt. Schon im letzten Jahr wurde der Schnee gegen Nachmittag sulzig. Dafür, dass man 2 gute Abfahrten machen kann ist dann eine Liftkarte für 50.-€ doch zu teuer.

Vorher geht es noch einmal zur Fasnet an den See - aber nur ein, zwei Tage. Ein wenig helfen bei der Elferparty meines ehemaligen Vereines, und ein wenig Kontakte pflegen.

Nochmal auf diesem Wege alles Liebe und Gute für das neue Jahr. Frieden und Gesundheit erscheint mir der wichtigste Punkt für das kommende Jahr zu sein.